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Ideologie, Einfalt und die reine Lehre

24. Juni 2026

Ideologie, Einfalt und die reine Lehre

Über den Segen des Pragmatismus

Das wirkliche Leben spielt sich in der Regel nicht so ab, wie die Theorie es will. Vorab zu bestimmen, wie es laufen soll, war eine Utopie, der schon Rousseau aufgesessen war, als er meinte, man könne den Volkswillen a priori vorhersagen. Fortan befleißigten sich Ideologen aller Art zu prognostizieren oder zu bestimmen, was die Völker zu denken und zu wollen hätten. Alle diese Experimente sind krachend und opferreich gescheitert. Der Grund des Scheitern war immer der gleiche - es ist der unmögliche Spagat zwischen dem Idealzustand und dem Wesen der Menschen. Letzteres anzuerkennen und die auf die Stärken und Triebkräfte der Menschen abzuzielen, hat letztlich bisher nur die freie Gesellschaft geschafft. 

Ob es Religionen waren und sind, die die Reihenfolge der Maslow-Pyramide auf den Kopf stellen wollen und Entbehrungen als Aufgabe Gottes formulieren, oder „Sozialismen“ aller Art - also kollektivistische Ideale wie Kommunismus, Nationalsozialismus oder die eine oder andere Sekte, alle mussten den Menschen „bekehren“ und ihn zunächst zu einem „besseren“ Menschen formen, bevor die Utopie aufgehen konnte. Allesamt sind gescheitert, weil das Wesen der Menschen allem widerspricht, was ihn „zwingt“. Der Mensch kann sich erst entfalten, wenn er frei ist. Die relative Freiheit, die Selbstbestimmung, die schon der Kolone am Ende des römischen Reiches erfuhr und eine rechtliche Verbesserung zur Sklaverei darstellte, war die Voraussetzung für ökonomischen Fortschritt, ohne den kein System überleben kann. Zwang man über das gesamte Mittelalter und weit in die Neuzeit hinein Menschen de facto in Sklaverei, so geschah dies vor allem aus Unwissenheit - der Grund, warum sich tiefgläubige, indoktrinierte ängstliche Menschen selten wehrten - eigentlich immer nur dann, wenn sie im engelschen Sinn außer ihren Fesseln nichts mehr zu verlieren hatten. 

Meinte man nun, dass die Freiheit, die im Normalfall immer gegen den Widerstand der Herrschenden erkämpft werden musste, eine immerwährende Eintrittskarte ins Paradies darstellte, sah man sich über kurz oder lang enttäuscht, wenn der Blick auf das „Kleingedruckte“ fiel - dort stand ein unbequemes Wort, welches den ehemaligen Bauern nach 1810 in Preußen genauso hart traf wie den DDR-Bürger im Jahr 1990 - Eigenverantwortung. Die unangenehme soziale Hängematte, die der Gutsherr oder das Politbüro aufgespannt hatten, wurde durch nichts ersetzt. Wie unangenehm und mit der Erkenntnis verbunden, dass Freiheit immer den Fleiß im Gepäck hat, ohne den nichts geht. Möglicherweise ist diese Erkenntnis die einzige „Geschmackstrübung“ im liberalen Weltbild, die hier und da als „unmenschlich“ oder dem Menschen wesensfremd deklariert wird. Auch Ian Morris mutmaßt in seinem herausragenden Buch „Wer regiert die Welt“ (2012), dass vielleicht auch die Bequemlichkeit die Triebkraft der Innovationen sein könnte. Dennoch wird spätestens dann, wenn man das Schleppen der Last durch ein Rad vereinfachen will, die Tat zum Umsetzen der Idee Fleiß verlangen. Inzwischen wissen wir, dass man die Verlierer eines liberalen Systems unterstützen muss, will man keinen Aufstand des Prekariats riskieren. Damit meint man aber nicht die umfassende Vollversorgung von Menschen, die arbeiten könnten, es aber nicht tun. Diese letztere ausgefeilte Form sozialer Ungerechtigkeit ist ein Ergebnis linker Tagträume über den anstrengungslosen Zustand eines Versorgungsparadieses der einen auf Kosten der anderen. Die Besteuerung der Erfolgreichen ist nichts weiter als die Beendigung der üblen Neidreaktionen derer, die nichts auf die Reihe bekommen, gegen die Fleißigen nach der Devise: Wenn ich nichts habe, sollst du auch nichts haben. Eine Formel, die jegliche Initiative lahmlegt. 

Würde man die Ausnahmen großzügiger ausstatten, also denjenigen helfen, die sich selbst nicht helfen können, wäre das human. So wie jetzt ist, ist es de facto eine räuberische Erpressung gegen diejenigen, die jeden Tag arbeiten gehen.

Umso erstaunlicher ist es, dass kollektivistische Ideen immer wieder „aufploppen“, obwohl sozusagen am „offenen Herzen“ millionenfach experimentiert und gescheitert worden ist. Es gibt kein einziges Land in der Vergangenheit oder Gegenwart, in welchem Kollektivismus erfolgreich war. Dennoch werden die Eiferer dieser Ideen nicht müde, Mietendeckel, Mindestlohn oder Erbschaftssteuer und andere Umverteilungsprojekte schönzureden. Nun mag es daran liegen, dass unser Bildungssystem ebenfalls gescheitert ist oder es eben kompetenzarme Menschen in politische Verantwortung gespült hat, welches den übergriffigen Staat als das Heilmittel für eine Krankheit anerkennt, dessen Ursache er selbst ist. Nun mag auch sein, dass besonders die Deutschen - spätestens seit 1806 daran gewöhnt und abgerichtet, dass der Staat alle ihre Probleme lösen wird, besonders unterwürfig gemacht worden sind und folglich nie eine „echte“ Revolution zustande bekommen haben. Immer hat die Obrigkeit das Ergebnis irgendwie „eingeräumt“: 1806 die Reformen in Preußen, die Verfassungen nach 1849, die Reichseinigung 1871, die Sozialgesetze unter Bismarck, die Demokratie durch die Hilfe der Reichswehr 1918/19 oder eben auch die Bonner Republik durch den Alliierten Kontrollrat 1948. Auch der qualitative Umbruch im Jahr 1989 ist nicht durch die Volksmasse erzwungen worden, welches Unzufriedenheit in friedlichen Protest ummünzte, sondern durch die Ungeschicklichkeit eines Regierungsvertreters auf einer Pressekonferenz. Wenn man uns im Ausland als „Köterrasse“ bezeichnet, mag das despektierlich klingen, aber es trifft den Kern. Warum findet in Deutschland keine Revolution statt? Weil es kein Formular dafür gibt. Selbst die Fridays-for-Future-Demonstrationen wurden von der Masse der Schüler nur besucht, weil die Schulleitungen es ihnen, ohne Konsequenzen zu fürchten, eingeräumt hatten. 

Nun mag sich die revolutionäre Zelle bei einigen jungen Menschen der „Letzten Generation“, bei „Ende Gelände“, „Extinction Rebellion“, der Antifa oder anderen Sekten zu entladen scheinen, doch auch hier ist die Gehirnwäsche die Voraussetzung, die wichtigsten Tatsachen des menschlichen Zusammenlebens ignorieren zu können. 

Obwohl viele menschliche Fehlleistungen sicher am besten mit „Dummheit“ zu erklären sind, wage ich zu bezweifeln, dass in der ersten Reihe von Links, Grün oder Rot besonders die ökonomischen Fakten unbekannt sind. Es muss Absicht dahinterstecken und ein Geschäftsmodell, die eigene Existenz zu rechtfertigen, indem man die gleiche Suppe immer wieder aufkocht. Natürlich trifft das Gericht auf ungebildetere, leichtgläubige Konsumenten, deren Weg durch die Bildungseinrichtungen des Landes besonders im politisch-historischen Bereich defizitär gewesen sein muss. Das Versprechen für anstrengungslosen Wohlstand in bester „Robin-Hood-Manier“, kann doch nur jemanden überzeugen, der in Mathematik Komplettausfälle hatte oder dem das Große und Ganze wirklich am Arsch vorbeigeht. Dass es einen Zusammenhang zwischen steigendem Mindestlohn und steigenden Preisen gibt und dass sich diese Spirale bis zur Pleite des Unternehmens weiterdreht, ist bekannt - auch in den Parteizentralen links der Mitte. Aber das Geschäftsmodell, die monatliche Apanage der Bürger ist verführerisch, die Privilegien, der Listenplatz, die mediale Aufmerksamkeit, die Segnungen der Lobbyisten … dass dem „Dschungelcamp-geschwängerte-RTL-II-Publikum“ mit sehr einfachen Parolen die Wahlstimme abgeluchst werden kann, auch wenn das eigene Wissen eine andere Sprache spricht. Natürlich ist das erbärmlich, aber es ist menschlich, wenn man zunächst selbst mit dem Hinter an die Wand kommen will.

Inzwischen hat sich aber ein Hauptfeind aufgetan, der die illustre Idylle durcheinanderbringt: die AfD. Meinte man, die ehemalige Partei der Professoren einhegen zu können, indem man sie ignoriert, ausschließt, politisch als extrem einstuft oder andere Maßstäbe für sie ansetzt als für die eigene Klientel, quittieren immer mehr Wähler die Unfähigkeit oder Unwilligkeit der herrschenden Parteien, die Probleme des Landes zu lösen, mit einer Stimme für die Aussätzigen. Immer mehr Menschen können nicht mehr ausschließen, vielleicht doch AfD zu wählen. Diese Partei trägt an keinem der herrschenden Probleme Schuld.

Dennoch propagieren die Protagonisten der Etablierten die „Brandmauer“. In klassischer Abkehr vom Kant-Prinzip, Vernunft walten zu lassen, leugnet man die Realität und macht es den Rechten sehr leicht - ihrerseits auf Stimmenfang zu gehen. Die Partei muss eigentlich nur Vorschläge selbst in die Parlamente einbringen, die sie verhindern will. Die Paranoia der Etablierten, Stimmen der Rechten zu bekommen, verhindert heute wichtige kommunale Projekte, von bundesweiten ganz zu schweigen. Diese Partei treibt die CDU dermaßen vor sich her, dass zwar die eine oder andere AfD-Forderung von vor Jahren übernommen wird, sie sich aber gegen die Linken ohne die Stimmen der AfD nicht durchsetzen lässt. Beim Thema Migration wird das mehr als deutlich. 

Während man in Deutschland die Weihnachtsmärkte mit Beton gegen islamistischen Terror abzusichern versucht - auch wenn damit weder Messer noch Bomben entschärft werden - muss man Ähnliches bei islamischen Festen nicht tun. Und dennoch weigert sich der „progressive“ Teil der Gesellschaft ums Verrecken, den Zusammenhang zwischen Massenmigration aus „kulturfremden Zivilisationen“ (Helmut Schmidt) und dem Verlust unserer Lebensweise anzuerkennen. Gefangen in postkolonialem Aberglauben, ständig auf der Suche nach neuen „Opfergruppen“, ist man links von der Mitte in latenten Anfällen kognitiver Dissonanz bereit, Opfer zu Tätern zu machen, wie man es beim Zusammenschluss zwischen Linken und Islamisten sieht. In suizidaler Einfältigkeit marschieren Queere gemeinsam mit ihren zukünftigen Henkern auf antisemitischen Protesten gegen das Grundgesetz mit und fordern die Vernichtung des jüdischen Staates. „Hätten die Sylter Sänger nicht „Ausländer raus“ sondern „Juden raus“ gesungen, wären sie heute keine Rassisten. sondern linke Aktivisten.“ (Dieter Nuhr). 

Die Unterwerfungspolitik unter einen immer forscheren Islam durch legalistisches Unterwandern von Medien und Institutionen ist so weit vorangeschritten, dass durch NGOs bestimmt wird, was rassistisch oder diskriminierend ist, was Hass und was Hetze. 

Ein für eine freie Gesellschaft begrüßenswerte Änderung der Rechtslage wie das Selbstbestimmungsgesetz, in welchem man Menschen gestattet, ihre Selbstwahrnehmung juristisch anerkennen zu lassen, ist derart übergriffig gegenüber dem Verstand der Menschen, die eine andere Sicht auf die Dinge haben. Es steht jedem frei, sich als das zu sehen, was man selbst sieht - einen anderen Menschen unter Androhung von Strafe dazu zu zwingen, diese Weltsicht zu teilen, ist diktatorisch. Sie wird die Ausgrenzung dieser Menschen nach sich ziehen - das Gegenteil von dem, was man erreichen will - weil die Menschen, die den bärtigen Hundertkilo-Menschen nicht als Frau bezeichnen wollen, ihm einfach aus dem Weg gehen. Von seinem Schicksal in Gaza möchte ich hier nicht erzählen. 

Wird durch Denunziationsportale versucht, Menschen konform zu machen, treiben wir das gleiche miese Spiel wie nach den Karlsbader Beschlüssen 1819 oder machen das Geschäft der IMs der Stasi. Wie bei den Hexenjagden kann man missliebige Menschen ans Messer liefern.

Das Versprechen des Westens, Freiheit zu garantieren, Mitbestimmung einzuräumen und die Menschenrechte zu wahren, war das ultimative Bindeglied dieser Kultur. Dahin zurückzufinden, ist die Aufgabe. Es war der Kapitalismus, der Wohlstand für die Mehrheit der Menschen gebracht hat, den technologischen Fortschritt, die Bekämpfung der Armut - das musste selbst die kommunistische Partei in China einsehen, die seit Deng Xiapoping umsteuerte und einen autoritären Staat mit der Marktwirtschaft mischte. Dem Unternehmen, den Menschen immer mehr in die Tasche zu greifen, ihnen die Entscheidungsfreiheit zu nehmen, ist der Weg in den Abgrund. Das haben alle sozialistischen Experimente der Geschichte bewiesen - von „Brot und Spiele“ über Robin Hood, Stalin, Pol Pot, Mao oder Maduro. Gottesstaaten, deren Proklamation man auf deutschen Straßen ungestraft fordern kann ohne sofort angeschoben oder weggesperrt zu werden, gehören nirgends auf der Welt zu den Paradiesen - aber auf jeden Fall nicht in den Westen. Unsere Gesellschaft muss sich gegen ihre Unterwerfung wehren. In Osteuropa ist man diesbezüglich weiter, weil die verweichlichte bequeme lethargische Gesellschaft lieber ihrem Untergang zusieht, als die Komfortzone zu verlassen. 

Überall wird Russland als der Hauptfeind der westlichen Lebensweise propagiert und für alles verantwortlich gemacht, bei dem die seit Jahren herrschenden Eiliten von ihrem Versagen ablenken wollen. Die Angst der Menschen wird geschürt, um zu manipulieren, Unsummen von Geld in die Kassen der Rüstungsfirmen zu spülen, der Lobbyisten, der Beratungsfirmen, derjenigen, die zerstörtes Land wieder aufbauen dürfen. Das Geschäftsmodell der Amerikaner dürfte doch spätestens seit 1924 bekannt genug sein. Niemals war es amerikanischer Altruismus oder gar „Freundschaft“, wie sie uns der gehirngewaschene Westen beibringen wollte. Auch der Marshall-Plan war ein Teil des amerikanischen Exzeptionalismus, mit dem die Interessen des Landes überall auf der Welt rücksichtslos durchgesetzt werden. Ein Land zerstören, Kredite vergeben, um es wieder aufzubauen und die eigene Leistung nochmals zu verkaufen, war und ist das Programm, welches wir auch in der Ukraine sehen werden. Die Zeche zahlen immer die anderen. Prima Idee.  

All das lenkt uns davon ab zu erkennen, dass unsere Totengräber längst unter uns sind. Was sie mit uns vorhaben, sagen sie immer öfter laut, denn sie werden in wenigen Jahren die Mehrheit sein. Der häufigste Name für Jungs in den westlichen Metropolen ist Mohammed und diese Jungs sind irgendwann erwachsen, eingebürgert und so wie es gerade läuft - ungebildet und in Parallelgesellschaften sozialisiert. Ob diese dann das Grundgesetz verteidigen, werden wir sehen. 

Ein Europa ohne Russland wird es ebenfalls nicht geben, so sehr sich die Kiesewetters, Stracks oder Hofreiters das auch wünschen. Es ist weltfremd anzunehmen, dass das gelähmte Europa einen Platz am Tisch der Großen bekommt ohne grundlegende, fast schon „revolutionäre" Reformen ihrer politischen Systeme durchzuführen, an dessen Spitze eine undemokratische EU-Bürokratie steht. Effizienz, Geschwindigkeit, Realitätssinn und Legitimation sind das Gegenteil von Verschwendung, Bürokratie, Utopie und Oligarchie. 

Möchte Europa sich nicht unterwerfen lassen, muss es schnellstmöglich wieder zum Leistungsprinzip zurückfinden, welches sich durch den linken Marsch durch die Institutionen seit den späten Sechzigern drastisch verabschiedet hat. In den Schulen herrscht Lethargie in Anerkenntnis eines obskuren Menschenbildes, welches gleichmachen will, was ungleich ist. In der Gesellschaft spielt die Work-Life-Balance die größere Rolle als das Berufsethos, und die Politik füttert die Menschen mit immer mehr Vollversorgung. Eine bequeme Masse wohlstandsverwahrloster Menschen ist zu bequem und uneinsichtig zu erkennen, was es trotz alledem zu verteidigen gäbe, obwohl es überall Verbesserungsbedarf gibt: Freiheit, Wohlstand, Gesundheitssystem, Sicherheit, die Tatsache, dass wir wie die Made im Speck leben. Das Problem ist lediglich, dass man begreifen muss, dass das alles nicht selbstverständlich ist. Es ist eine Frage der Erziehung.

Die erfolgreichen Kulturen waren immer in der Lage, sich rechtzeitig anzupassen. Die Adaptationsfähigkeit hält uns Menschen überhaupt am Leben. Leider verstellen Ideologie, Utopien und Visionen, deren Ziele mitunter durchaus zu begrüßen wären wie zum Beispiel der Kampf gegen den Klimawandel, die freie Sicht auf die Handlungsoptionen. Die Machbarkeit - der Realismus, die Anerkennung der Tatsachen, ein realistisches Menschenbild, das Abnehmen der rosaroten Brille, die Offenlegung der Probleme sind die einzigen Optionen, Fortschritte zu erzielen. Weder Wunschdenken, Gebetskreise oder Verleugnung schaffen Veränderungen, auf die erfolgreiche Kulturen im Überlebenskampf angewiesen sind. Das Römische Reich ist an Selbstzufriedenheit der Herrschenden und der Bequemlichkeit seiner Einwohner zerbrochen, genauso wie Spanien, Habsburg oder eben auch Deutschland untergegangen ist, weil man annahm, dass man überlegen sei. 

Diese chauvinistische Überheblichkeit, mit der deutsche Politik nun schon wieder die Welt „genesen“ lassen wollte, ist aber vorbei - es gibt kaum noch jemanden, der uns als Vorbild sieht. Man bemitleidet uns oder ist voller Schadenfreude. 

Es wird Zeit aufzuwachen.

Kay Wünsche, 1. Advent 2025