Religion und Krieg

Streit um das Nichts – Wie man das Übel an der Wurzel packt

Der Krieg nimmt seinen dicken vollgefressenen Kumpel in den Arm und küsst ihn mit Inbrunst auf die Wange: „Was wäre ich ohne dich! Wie leicht ist es doch, verblendete Menschen gegeneinander aufzuhetzen und daran zu verdienen.“. Sein Kumpel lächelt verschmitzt zurück und sagt: „Danke, mein Freund, durch dich bekomme ich wieder frische Seelen. Je mehr Elend, desto mehr Seelen.“

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100 % Martin

100 % Schulz - ein Zeichen der Schwäche

Es wird sicher bald Anfragen aus Nordkorea oder der Türkei geben, wie man solche Wahlergebnisse organisiert. Dabei sind sie vor allem eins: Ein Zeichen der Schwäche der sozialdemokratischen Idee.
Kein Wunder, denn alles, wofür die Sozialdemokratie angetreten war, ist Wirklichkeit, also SPD überflüssig.

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USA 2017

USA - plötzlich kein Freund mehr?

Während unsere Politische Klasse nicht müde wurde zu betonen, welche enorme Bedeutung das transatlantische Bündnis habe, schleichen sich nun kleine Risse in die Eindeutigkeit der Aussagen. Natürlich erinnert mich das an die Zeit der Perestroika, als aus der Zauberformel „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen“ plötzlich folgender Satz wurde: „Wenn der Nachbar neu tapeziert, müssen wir das ja nicht auch machen.“
Warum ist das so? Der Grund ist immer gleich - Bequemlichkeit. (Bequemlichkeit ist übrigens auch der Grund für alle wesentlichen Innovationen. Oder glaubt jemand, man habe das Rad aus Egoismus erfunden, liebe Liberale?)

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Die schon länger hier leben

"Das Volk sind alle, die hier leben." So die Kanzlerin jüngst sinngemäß. Schon geht das Gejammer los. Es ist doch vollkommen egal, ob diejenigen nichts zu sagen haben, die schon länger hier leben (damit meint die Kanzlerin uns Deutsche, oder deren Staatsbürgerschaft die der Bundesrepublik Deutschland ist) oder jetzt noch die „Dahergelaufenen" (schön politisch inkorrekt, aber größtenteils wahr), weil sich die Politik immer mehr vom Souverän entfremdet hat. Ob nun die Deutschen nicht wählen gehen oder die Neuen nicht, kratzt doch am Ende keine Sau. Oder höre ich da etwa heraus, dass man den Neuen eher zutraut, sich politisch zu engagieren? Dann wäre es eine doppelte Bankrotterklärung - zum einen, weil die Deutschen sich wegen der paar Prozent „Merkel-Ausländer“ ins Hemd machen und denken, dass hier demnächst die Scharia gilt, zum anderen, weil wir eingestehen, dass wir selbst zu doof sind, die richtigen Parteien zu wählen, sondern immer diejenigen, die uns die ganze Scheisse eingebrockt haben. (Krieg - Profit - Massenkonsum - Globalisierung - Religion - Verblödung … kleine Assoziationskette, die hier grafisch leider nicht im Teufelskreis endet, aber einen solchen darstellen soll).

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Religion

Das Grundübel der Zeit - wahrscheinlich aller Zeiten - waren und sind Religionen. Während man Drogen den Kampf ansagt, zugegebenermaßen inkonsequent, wenn man sich z.B. Alkohol ansieht, können die Gehirne der Menschen straffrei seit tausenden Jahren verblödet, verblendet und missbraucht werden. Vergleicht man die Zahl der Opfer, die durch Einwirkung von Drogen entstanden sind mit denen, deren Leid durch die Wirkung von Religionen entstanden ist, bleibt nur eine Schlussfolgerung: Religion aus der Öffentlichkeit verbannen. (Das wäre die Weichspülvariante für diejenigen, denen kalter Entzug zu heftig wäre.) Konsequent wäre ein Religionsverbot, aber das wird genauso wenig funktionieren, wie das Drogenverbot - und wer will schon das Denken kontrollieren? Also weg damit aus der Öffentlichkeit. Keine Argumentationen, Rechtfertigungen oder Beeinflussungen mehr im Namen welchen Gottes auch immer. Weg mit Symbolen, Werbung oder wenigstens wie bei den Zigaretten einen Hinweis auf die Inhalte: "Religionen führen zu Kriegen". 

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Schuld und Verantwortung

Der Dualismus zwischen Schuld und Verantwortlichkeit bringt viele Menschen durcheinander. Wer den jungen Menschen Schuld einzureden versucht, ist genauso ein geistiger Brandstifter wie derjenige, der die Verantwortung der Deutschen dafür ablehnt, dass sich Verbrechen aus nationalistischen Motiven heraus nicht wiederholen. 
Man darf den jungen Menschen keine ewige Schuld aufladen, wohl aber die Erinnerung daran, wie schnell es geht, sich mitschuldig zu machen. 
Nun kommt der Haken: Die Unfähigkeit der politischen Akteure aller Seiten nach 1918 haben den Aufstieg Hitlers und der NSDAP erst ermöglicht. Einem Volk die ewige Knechtschaft aufzubürden, war ein Fehler, der die Weitsicht der Regelungen von 1815 (Europa war komplett unter die Herrschaft Frankreichs geraten und erst an einer russisch-preußischen Allianz gescheitert. Der Wiener Kongress hatte die Franzosen nicht gedemütigt.) komplett ignoriert hatte.

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Verantwortung

Wie naiv ist es, in seinem Haus, alle Türen und Fenster aufzulassen, weil es lange nicht mehr geregnet hat, kein Gewitter kam oder kein Einbrecher? Wenn man Türen und Fenster dann noch ausbaut, weil es Geld spart, ist man doch wahnsinnig, oder? 
Okay, nun kommt der Sturm und verwüstet alles. Was macht man? Alles zu. Aufräumen. Ausmisten. Verantwortliche bestrafen und alles wieder sicher machen. Oder? Beten? Regenwasser integrieren? Sich damit arrangieren, dass es nass ist? 
Nein. Handeln.

Weihnachten

So Freunde, dann haut mal alle rein und denkt daran, dass es nicht darauf an kommt, was unter dem Baum liegt, sondern wer drum herum steht (oder liegt - je nach Situation).

Leider ist die Welt ein Irrenhaus geworden, also genießt die Ruhe und freut euch mit den Menschen, die Euch lieben und die ihr liebt. Lasst die Probleme und andere Dinge, die ihr schon immer mal ansprechen wolltet, im Kopf, aber geht euren Familien damit nicht grad jetzt auf den Sack. Das hat Zeit bis zum Karneval - da fällt das irre sein nicht so auf.
Ich wünsche Euch Gelassenheit und die nötige Portion Menschlichkeit im Handeln, auch wenn die Ungerechtigkeiten weltweit zunehmen, weil Wenige den Hals nicht vollkriegen oder die Folge statt der Ursache bekämpfen.
Auch wenn es politisch inkorrekt ist (ich liebe das): lasst die Kirche im Dorf und jedem seinen Gott - meiner ist eine Göttin und sie ist 6 Jahre alt und ich bete sie an.

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Freunde

Ab und zu neigt man ja dazu, sich die Frage zu stellen, ob es denn läuft - so im Allgemeinen. 

Der eine oder andere wird sich dabei ertappen, Indikatoren wie Besitz oder Einkommen als Messlatte zu verwenden - in einer kapitalistischen Welt nicht ungewöhnlich und nicht zu verurteilen. Das Problem dieser Indikatoren ist, dass sie immer relativ sind - es gibt immer Menschen, die mehr haben - eine Triebkraft der Gesellschaft wie Adam Smith sagt? Oder ist die Triebkraft eher die Faulheit, so Allan Morris? Inzwischen neige ich dazu zu sagen, dass weder Ehrgeiz noch Faulheit die Menschheit voranbringen, sondern wertvolle Beziehungen zwischen Menschen. 

Wozu macht man alles - um sich zu messen? Das ist dumm, denn es gibt immer Bessere. Um glücklich zu sein? Ja, eher. Es ist ein wunderbares Erlebnis, auf einen Berggipfel zu steigen und es ist umso schöner da oben, wenn der Weg schwer war. Aber um wieviel schöner ist die Sicht von oben, wenn du sie mit einem Menschen teilen kannst, der dir was bedeutet und bei dem du weißt, dass das auf Gegenseitigkeit beruht? Unbezahlbar! Das ist die Metaphorik für Glück. Aber wie erreicht man das? Durch 10.000 Facebook-Freunde oder Besitz? Partys mit vielen Gästen, die einem signalisieren, wie beliebt man ist? 

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