Wenn es so kommt, wie es kommen musste

„Ein Geheimnis des Erfolgs von Sebastian Kurz: die Pflege des liberal-konservativen Markenkerns. Kurz setzte auf eine reformorientierte Wirtschaftspolitik und auf das Thema Sicherheit, indem er für eine Flüchtlingspolitik plädierte, die auf Schutz der Grenzen und Kontrolle setzte. Was Kurz 2015 sagte, das hört man auch heute von ihm. In der Steuer-, Bildungs- und Sozialpolitik, aber vor allem in der Migrationspolitik.“ (Die Welt, 30.9.)

Der blöde Ossi

Nun wird es tatsächlich passieren - auf der politischen Landkarte zeichnen sich immer mehr die Umrisse der untergegangenen DDR ab. Man wundert sich über den Erfolg der AfD im Osten hat natürlich eine Erklärung parat, jüngst gefunden im Focus von Hanna Klein: 

"Die Frage, die sich aufdrängt: Weshalb nehmen die Menschen in Brandenburg das Thema trotz der niedrigen Zahl an Menschen aus anderen Ländern als ein so drängendes Problem wahr?

Jerusalem oder über das Anerkennen von Realitäten

Die Wahrheit historisch determinierter Argumentationen hängt davon ab, von welchem Zeitpunkt an die Geschichte erzählt wird und welcher Ausschnitt des Gesamtzusammenhangs einem ins Bewusstsein rücken soll. Genau dieser Zeitpunkt, vom dem aus Realitäten als gegeben anerkannt werden, die Verleugnung der Vorgeschichte in Kauf nehmend, lässt das Handeln in jeweils anderem Licht erscheinen.

Neue Berufung: Beileidigte

Im Westen, einem einst so lässigen Teil der Welt, der Freiheit über alles geschrieben hatte, hat sich eine besondere Gruppe von Menschen etabliert: die Berufsbeleidigten.
Die Berufsbeleidigten haben eine mächtige Lobby bei allen Menschen, die Political Correctness als Waffe erkannt haben, eine Gesellschaft zu zerstören.

Paradoxland

Paradoxland

Wenn man sich nicht zwingt, den Informationssensor seines Gehirns auf „Durchzug“ zu stellen, wird man wahnsinnig, denn mit Verstand lassen sich die Entwicklungsprozesse der Gegenwart kaum noch erklären. Wir leben in einem Land, auf einem Kontinent, einer Welt, deren Widersprüche größer kaum werden können und ich habe Angst davor, dass sie sich wieder in einem Inferno entladen werden.

Vertrauenskrise und der politisch korrekte Weg in die zweite Liga

Das Wichtigste für das Funktionieren einer Gemeinschaft ist Vertrauen. Dies gilt bei zwei Personen genauso wie bei 80 Millionen. Der Kitt, der die Gemeinschaft zusammenhält, sind gemeinsame Interessen und gemeinsame Erfahrungen und Werte - man bezeichnet ihn als Identität. 

Wie will man jungen Menschen oder Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen unsere demokratische Lebensform schmackhaft machen, wenn man das derzeitige Trauerspiel um die Regierungsbildung oder das Siechtum staatlicher und kultureller Hoheit in Deutschland miterleben muss?

Religion und Krieg

Streit um das Nichts – Wie man das Übel an der Wurzel packt

Der Krieg nimmt seinen dicken vollgefressenen Kumpel in den Arm und küsst ihn mit Inbrunst auf die Wange: „Was wäre ich ohne dich! Wie leicht ist es doch, verblendete Menschen gegeneinander aufzuhetzen und daran zu verdienen.“. Sein Kumpel lächelt verschmitzt zurück und sagt: „Danke, mein Freund, durch dich bekomme ich wieder frische Seelen. Je mehr Elend, desto mehr Seelen.“

SPD - Untergang mit Ansagen

Die systematische Demontage der sozialdemokratischen Idee in Europa hat historische Wurzeln und erfolgt mit dem Erreichen eigentlch aller eigenen Ziele. Für eine Neuausrichtung, damit der eigene Anspruch "Volkspartei" sein zu können, erfüllt wird, müsste man umdenken.

In der momentanen Krise der Sozialdemokratie in Europa gibt die SPD ein besonders jämmerliches Bild ab. Planlosigkeit, Profilverlust und Personaltheater lassen einen fast auf die Idee kommen,

100 % Martin

100 % Schulz - ein Zeichen der Schwäche

Es wird sicher bald Anfragen aus Nordkorea oder der Türkei geben, wie man solche Wahlergebnisse organisiert. Dabei sind sie vor allem eins: Ein Zeichen der Schwäche der sozialdemokratischen Idee.
Kein Wunder, denn alles, wofür die Sozialdemokratie angetreten war, ist Wirklichkeit, also SPD überflüssig.